“Ihr werdet sie im Licht der Sterne suchen...”
Gedenkgottesdienst für “Verwaiste Eltern”
Vorbereitung:
- schwarzes Tuch als Mitte
- Musik
- Teelichter
Einstimmende Musik (sehr ruhig und getragen, auch während des folgenden Textes)
Auf der Suche nach der Welt, in der wir das Leben wiederfinden
Wo ist Gottes neue Welt? Wo wird sie gelebt, wo fängt sie an?
Wo die Augen nicht hinreichen und die Kräfte langsam weichen?
Wo die Ohren schon ganz taub, und dennoch ist die Welt zu laut?
Wo wir vertraute Stimmen vermissen und selbst nichts mehr zu sagen wissen?
Wo der Liebe das Echo fehlt, dort ist nicht Gottes Welt!
Wo wir keine Hoffnung wagen und unsre Sehnsucht nur ertragen?
Wo wir unsere Herzen zerstören, unsere Zweifel die Welt ins Gegenteil verkehren?
Wo wir spiel´n den stärksten Held, dort ist nicht Gottes Welt.
Gottes neue Welt?! Sie ist dort:
Wo wir uns nicht schämen, über die geweinten Tränen!
Wo die Starken Schwache stützen und die Schwachen Starken nützen!
Wo wir uns verbünden um Verlor´ne neu zu finden!
Wo der Mensch zählt, nicht die Masse, nicht sein Einfluß, nicht seine Klasse.
Wo die Hoffnung Einzug hält, da ist Gottes Welt!
Da ist Mut für neue Schritte, da ist Platz für jede Bitte!
Da ist Zeit zum Hoffen, Zeit zum Leben. Zeit für neue Freude?
Dort, wo Licht ins Dunkel fällt, da fängt sie an, da wird sie gelebt:
Gottes neue Welt!
Sich im Suchen nach dem Licht ausstrecken
(Rahel weint um ihre Kinder – Jer 31 - Bildbetrachtung und Gespräch)
Gesprächsimpulse:
welche Gedanken kommen den Teilnehmern, wie wirkt das Bild auf sie, was verbinden sie mit
ihrem eigenen Schicksal, was empfinden sie in dieser Stunde. Gibt es etwas Tröstliches für sie?.........
Das Bild: „Rahel weint um ihre Kinder“, von Sieger Köder,
wird in die Mitte des Tuches gelegt.
Licht vom Licht bring´ die traurige Liebe zum Leuchten
Memory-CD: „Herr du bist uns Menschen mit übergroßer Liebe begegnet...“ oder anderes passendes Musikstück
jetzt werden die Lichter(Teelichter) für die Verstorbenen der Anwesenden entzündet und um das Bild auf dem Tuch gestellt.
Dazu sagt jeder Teilnehmer:
Licht vom Licht für mich und dich N. (Name des Verstorbenen)
Leiter:
Licht wie Sterne in der Nacht, Licht vom himmlischen Licht in unserer Mitte,
Licht zum Glauben, Licht zum Hoffen, Licht zum Lieben.
Stärker als der Tod ist die Liebe! Diese Liebe kann uns niemand nehmen!
Diese Liebe wird unsere Gesichter erhellen und unser Herz langsam auf eine neue Freude vorbereiten.
Stilles Gebet
Segenswunsch
Nicht, dass keine Wolke mehr über dich komme,
nicht, dass dein künftiges Leben ein langer Weg voller Rosen sei,
nicht, dass du niemals eine Träne vergießen mögest,
nicht, dass du niemals Schmerz fühlen solltest.
Mein Wunsch für dich ist, dass du in deinem Herzen immer bewahren mögest die goldene Erinnerung an jeden reichen Tag deines
Lebens.
Dass du dich öffnen kannst für den Trost in der Stunde der Traurigkeit, wenn das Kreuz auf deinen Schultern zu schwer wird, wenn der Berg, den du zu besteigen hast, überhoch scheint und das Licht der Hoffnung fast erloschen ist.
Dass jede Gabe, die Gott dir geschenkt hat, wachsen möge und dass sie dir dazu diene, die Herzen derer, die du liebst, in der Freude wieder zu finden.
Dazu segne uns der gute Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist! Amen.
Lied: „Von guten Mächten...“
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Gedanken und Andachten zu Weihnachten:
siehe “Aktuelles=> Weihnachten”
Gedenkgottesdienste
Kreuzwege
Maiandachten u.a.
“Hoffnung”
Kreuzweg für verwaiste Eltern
Dieser Kreuzweg wurde für eine Andacht im Kreise verwaister Eltern zusammengestellt, unter deren eigener Mitwirkung.
Im Leiden Jesu Christi begegnen sich betroffene Eltern immer wieder selbst.
Jesus trug sein Leid, er konnte ihm nicht entfliehen - auch sie müssen ihr Leid tragen.
Vorbereitung:
1. Station: Vorurteile:
Ein Mensch ist anders als andere. Er ist anders als seine Umwelt ihn haben will.
Wir sind anders! Wir sind anders, seltsam, passen angeblich nicht mehr in das Gefüge der Gesellschaft!
Wir werden mit unserem Schmerz nicht verstanden!
Man hat Vorurteile gegen uns, man verurteilt uns!
Und Jesus?
Jesus wird wie ein Verbrecher vor Gericht zum Tod verurteilt.
Alle Vorurteile gegen ihn werden zusammengetragen. Aus falschen Vorurteilen wird ein Urteil gegen ihn gefällt.
Was hat er eigentlich getan? Allen Menschen, ohne Ausnahme, hat er die unendliche Liebe Gottes gezeigt. Er hat eine neue
Art der Liebe gelehrt!
Ausruf: Kyrie eleison
Alle:
Menschen – durch Vorurteile verurteilt, abgeurteilt! Jesus schenkt Hoffnung.
Aus schwarzen Vorurteilen entsteht grüne Hoffnung! Das ist auch unsere Hoffnung!
Ein grünes Blatt wird an das Kreuz geheftet!
2. Station: Schwere Last
Menschen tragen schwere Last.
Unsere Last will uns oft erdrücken. Schwer liegt sie auf unseren Schultern.
Nur weil wir müssen, tragen wir sie weiter. Wir kämpfen täglich um die Kraft dazu.
Und Jesus?
Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern. Das Kreuz ist drückend.
Es gibt nichts, was drückender wäre als ein Kreuz, nichts als der Schmerz, als Tränen, als Leid.
Jesus wankt. Das Kreuz erdrückt ihn. Es liegt schwer auf seinen Schultern,
aber noch schwerer in seinem Herzen.
Es hält ihn gebeugt, zusammengedrückt, verkrümmt. Es ist eine schwere Last.
Ausruf: Kyrie eleison
Alle:
Menschen – gebeugt, niedergedrückt von einer schweren Last! Jesus schenkt Hoffnung.
Aus schwerer Last entsteht grüne Hoffnung! Das ist auch unsere Hoffnung!
Ein grünes Blatt wird an das Kreuz geheftet!
3. Station: Am Boden.
Menschen liegen am Boden. Wir auch. Immer wieder zwingt uns unser Leid förmlich in die Knie.
An manchen Tagen ist es besonders schlimm.
Und Jesus?
Jesus fällt. Wie könnte er sich aufrecht halten mit dieser Last auf den Schultern und im Herzen?
Er kann dem Druck nicht mehr standhalten.
Aber was ihn am meisten verletzt sind die bösen Blicke in den Augen derjenigen, die ihn wanken sehen. Wie soll er die schwere Last der haßerfüllten Blicke ertragen, die ihn wie Faustschläge auf die Erde schleudern und
ihn mit Füßen treten?
Diese Blicke ohne Erbarmen!
Ausruf: Kyrie eleison
Alle:
Menschen – zusammengebrochen, am Boden zerstört. Jesus schenkt Hoffnung
Aus tiefem Sturz entsteht grüne Hoffnung! Das ist auch unsere Hoffnung!
Ein grünes Blatt wird an das Kreuz geheftet!
4. Station: Nähe:
Menschen brauchen Nähe.
Wir auch, auch wenn wir manchmal zuviel Nähe fürchten.Nähe muß uns guttun. Die Nähe anderer Betroffener tut gut. Es muß eine verstehende Nähe sein.
Und Jesus?
Auf dem Kreuzweg begegnet Maria ihrem Sohn:
„Mein geliebtes Kind“, sagt sie sich, „warum ist dir dieses Schreckliche widerfahren?“
Sie versteht nicht, warum alle mit dem Finger auf ihn zeigen und ihn auslachen,
wie sie sich freuen, ihn so zu sehen, verletzt und geschlagen.
Auf dem Weg des Leidens begegnet Jesus dem liebenden Antlitz seiner Mutter.
Er spürt, wie gut ihm ihre Nähe tut, ihr Hiersein, auch wenn sie ihm nichts abnehmen kann.
„Hab Dank, Mutter“, sagt er sich.
Ausruf: Kyrie eleison
Alle:
Menschen – durch Nähe auf wundersame Weise getröstet und gestärkt. Jesus schenkt Hoffnung.
Aus bedrückendem Alleinsein ensteht grüne Hoffnung. Das ist auch unsere Hoffnung!
Ein grünes Blatt wird an das Kreuz geheftet!
5. Station: Hilfe
Menschen sind allein.
Auch wir sind allein - mit unserem Schmerz, unserem Leid.
Hilfe, gibt es die für uns? Wer schenkt uns Beachtung?
Wie sollen wir wieder aufrecht stehen, wenn niemand uns hilft?
Und Jesus?
In der höhnenden Menge gibt es nur Hände, die Jesus zurückstoßen. Er gleicht
einem verschnürten Paket, das man wie einen Fußball tritt.
Niemand rührt auch nur einen Finger, um ihm zu helfen. Als ob man Angst hat, sich die Finger schmutzig zu machen, als wenn man sagt: „Wer ist das eigentlich, was habe ich mit ihm zu tun?“
Vergessen wir
nicht einen gewissen Simon von Zyrene, der vorbeikommt und hilft, das Kreuz Jesu zu tragen.
Ausruf: Kyrie eleison
Alle:
Menschen – alleingelassen, ohne Hilfe, von allen vergessen. Jesus schenkt Hoffnung.
Aus lähmendem Alleinsein entsteht grüne Hoffnung! Das ist auch unsere Hoffnung!
Ein grünes Blatt wird an das Kreuz geheftet!
6.Station: Fürsorge:
Menschen können ohne Zuwendung nicht leben.
Wollen wir Fürsorge, brauchen wir Fürsorge?
Ehrliche Fürsorge tut uns gut, hilft uns, manches zu ertragen.
Und Jesus?
Der Weg ist so weit, der Weg ist so endlos, wenn man vor Schmerzen nicht mehr kann.
Jesus ist todmüde, er sieht kaum mehr die Straße, über die er sich schleppt mit dem Kreuz, das auf ihm liegt Jesus hat Angst. Er geht weiter, bedrängt von Wut und Raserei, für ihn ist das die schlimmste Quälerei. Auf dem Gesicht
und im Herzen Jesu ist nur noch Schmerz.
In der Menge erblickt nur noch eine einzige Frau in ihm ein menschliches Wesen, sei es auch noch so zugerichtet und gequält.
Mit einem Leinentuch wischt sie Jesus den Schweiß vom Gesicht: Welche Zärtlichkeit und Güte!
Ausruf: Kyrie eleison
Alle:
Menschen – eine zärtliche Geste in grenzenlosem Elend. Jesus schenkt Hoffnung.
Aus schwarzem Elend entsteht grüne Hoffnung! Das ist auch unsere Hoffnung!
Ein grünes Blatt wird an das Kreuz geheftet!
7. Station: Kraftlos
Menschen – ohne Kraft.
Auch wir sind oft ohne Kraft.
Ohne Kraft zum Aufstehen, wenn wir wieder am Boden liegen, ohne Kraft zum Weitergehen.
Wir haben das Gefühl: unsere Kraft schwindet immer mehr.
Und Jesus?
Wenn man zuviel zu schleppen hat, kann man nur fallen.
Die so große und schwere Last auf seinen Schultern zermalmt ihm den Körper.
Aber was ihm wie ein Riß bis ins Herz geht, ist der Haß, den er überall hört.
Der Haß, der aus dem Inneren der Menschen entspringt, ist schärfer als eine Rasierklinge.
Er durchstößt die Seele und kann auch töten.
Jesus bricht zusammen. Er kann nicht mehr. Doch er muß weiter.
Ausruf: Kyrie eleison
Alle:
Menschen – ohne Kraft, nichts geht mehr. Jesus schenkt Hoffnung.
Aus völliger Kraftlosigkeit entsteht grüne Hoffnung! Das ist auch unsere Hoffnung!
Ein grünes Blatt wird an das Kreuz geheftet!
8. Station: Begegnung:
Menschen einsam, allein.
Wir spüren das oft: Einsamkeit scheint uns zu erdrücken.
Wir suchen nach Menschen, die uns verstehen.
Und Jesus?
Die Frauen fangen an zu weinen, als er an ihnen vorbeikommt.
Das Kreuz, die Schläge, der Spott, die Wunden auf seinem Körper, Jesus voll Schmerzen: Das ist zuviel! Das ist schrecklich!
Tränen kommen ihnen in die Augen und sie rufen: „Ist nicht er es, der so viele geheilt hat und mit ihnen geredet
hat, voll Wohlwollen und Zärtlichkeit?“
Jesus tröstet sie:„Weint nicht über mich, sondern weint über das Böse, das die Menschen begehen!“
Ausruf: Kyrie eleison
Alle:
Menschen – auf der Suche nach einem guten Wort, einem liebevollen Blick. Jesus schenkt Hoffnung.
Aus schweigender Einsamkeit entsteht grüne Hoffnung! Das ist auch unsere Hoffnung!
Ein grünes Blatt wird an das Kreuz geheftet!
9. Station: kein ausweg
Menschen wissen, es gibt keinen Ausweg.
Wir müssen das auch annehmen. Es gibt für unser Leid keinen Ausweg. Wir können nicht davonlaufen, wir müssen bleiben, ertragen.
Und Jesus?
Jesus fällt noch einmal und noch einmal. Er liegt auf der Erde. er liegt im Staub.
Er kann nicht mehr aufstehen und aufrecht stehen wie ein Mensch.
Es ist kein Wunder: Diese ganze Gewalt, die ihn schlägt, diese ganze Boshaftigkeit, die ihn trifft, all diese Schläge, die er erhalten hat und die ihn zu Boden warfen.
Wer sollte da noch aufstehen?
Niemand ist da, um ihn zu verstehen und seine flehenden Augen will niemand sehen.
Wie weitergehen, wenn alle sich lustig machen und ihn zu Boden treten, damit er in den Dreck fällt?
Ausruf: Kyrie eleison
Alle:
Menschen – ohne Hoffnung und Ziel. Jesus schenkt Hoffnung.
Aus schwarzer Ausweglosigkeit entsteht grüne Hoffnung! Das ist auch unsere Hoffnung!
Ein grünes Blatt wird an das Kreuz geheftet!
10. Station: Bloßgestellt
Menschen – preisgegeben vor allen Augen.
Wir fühlen uns bloßgestellt durch unser Schicksal, jeder schaut uns an, spricht über uns, keiner fragt uns, ob uns das recht ist, wie wir uns dabei fühlen.
Und Jesus?
Er ist auf dem Gipfel des Hügels angekommen. Auf Golgotha, an der Hinrichtungsstätte.
Sie umringen ihn wie eine Meute, so als wollen sie ihn hetzen und verhindern, daß er ihnen entkommt.
Alle Kräfte haben ihn verlassen, er kann sich nicht mehr verteidigen. Er ist erschöpft.
Das ist immer so, wenn man abgelehnt wird und wenn man leidet.
Er ist schon seiner Kraft und Würde beraubt.
Nun reißt man ihm auch noch seine Kleider vom Leib. Er ist nackt, ganz und gar.Wie jemand, der überhaupt nichts mehr besitzt.
Seine Kleider können sie ihm wegnehmen, aber seine Liebe - niemand kann sie ihm entreißen.
Ausruf: Kyrie eleison
Alle:
Menschen – bloßgestellt von anderen. Jesus schenkt Hoffnung.
Aus erniedrigender Bloßstellung entsteht grüne Hoffnung! Das ist auch unsere Hoffnung!
Ein grünes Blatt wird an das Kreuz geheftet!
11. Station: Festgenagelt
Menschen – festgenagelt auf ihrem Schicksal.
Auch wir müssen das immer wieder spüren. Wir möchten so gern unserem Leid entrinnen, doch wir sind festgenagelt.
Und Jesus?
Er wurde auf das Kreuz gelegt, ganz flach, ausgestreckt, als ob man
verhindern wollte, daß er wieder aufsteht. Dann wurde er angenagelt. Er kann seine Hände nicht mehr bewegen. Seine Hände, die er den Sündern und den Kranken entgegenstreckte und all denjenigen, die keine Hoffnung mehr hatten.
Er ist ans Kreuz genagelt. Es ist Jesus
Seine Arme sind weit offen, als ob er sagen wollte: Kommt und seht: Ich bin bei euch. Kommt und seht: Ich bin die Liebe:“
Ausruf: Kyrie eleison
Alle:
Menschen – wie angenagelt an ihrem Leid. Jesus schenkt Hoffnung.
Aus unmöglichem Entrinnen entsteht grüne Hoffnung! Das ist auch unsere Hoffnung!
Ein grünes Blatt wird an das Kreuz geheftet!
12. Station: Endgültig
Menschen müssen hinnehmen lernen, begreifen. Was begreifen? Es gibt Endgültigkeiten.
Wir wissen, was wir begreifen müssen: Wir können unser Schicksal nicht ändern, es ist so.
Und Jesus?
Er wollte Gottes Güte verkünden. Er wollte jedem Gottes Barmherzigkeit schenken.
Er wollte zeigen, daß jeder von Gott angenommen ist. Jeder zu seiner Zeit.
Er hat seinen Auftrag erfüllt. Und nun schreit er und stirbt am Kreuz.
Pause!
Er, der so sterben mußte wie jeder Mensch auf Erden, ist Jesus, Gottes Sohn.
Er nahm den Tod auf sich und machte so allen deutlich:
„Habt keine Angst, ich bin bei euch! Ich bin das Leben!“
Ausruf: Kyrie eleison
Alle:
Menschen – in ihr Schicksal ergeben. Jesus schenkt Hoffnung.
Aus Ohnmacht entsteht grüne Hoffnung! Das ist auch unsere Hoffnung!
Ein grünes Blatt wird an das Kreuz geheftet!
13. Station: Liebesdienst
Menschen – von allen verlassen.
Wir wissen wie wertvoll es ist, einen Liebesdienst zu empfangen, in schierer Verlassenheit und Trostlosigkeit.
Und Jesus?
Der Leichnam Jesu wird vom Kreuz abgenommen. Menschen, die ihm nahestanden
erweisen ihm diese Ehre. Liebevoll nehmen sie ihn noch einmal in ihre Arme.
Seine am Kreuz weit ausgebreiteten Arme aber bleiben für immer das Zeichen Christi für seine Liebe , die er allen Menschen schenken will.
Ausruf: Kyrie eleison
Alle:
Menschen – von allen vergessen. Jesus schenkt Hoffnung.
Aus scheinbarer Verlassenheit entsteht grüne Hoffnung! Das ist auch unsere Hoffnung!
Ein grünes Blatt wird an das Kreuz geheftet!
14. Station: Ende und Anfang
Menschen am Ende, aller Hoffnung beraubt.
Auch wir mußten all unsere Hoffnung zu Grabe tragen. Ist das das Ende?
Und Jesus?
Er wird bestattet wie jeder Mensch. Trauer herrscht.
Man kann
ihn nicht mehr berühren, nicht mehr mit ihm sprechen, ihn nicht mehr hören, ihn nicht mehr sehen, er ist von der Erde verschwunden.
Traurigkeit herrscht. Wo ist er nun, den man das Licht der Welt, den man Gottes Sohn nannte?
Wo ist er nun, der das Wort des Lebens verkündete.
Aber nichts ist vorbei.
Jesus ist wie der Samen, der in den Furchen des Ackers verschwindet.
Geduld, nicht mehr lange, und die Zeit der Ernte ist da.
Ausruf: Kyrie eleison
Alle:
Menschen – am Ende ihrer Hoffnungen. Jesus schenkt Hoffnung.
Aus einem scheinbaren Ende entsteht grüne Hoffnung! Das ist auch unsere Hoffnung!
Ein grünes Blatt wird an das Kreuz geheftet!
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trauer-fundgrube