Verabschiedung aus dem Trauerhaus,
Totengedenken,
Gebet im Trauerhaus
Brücke - Hinübergehen
zu Gott
Diese Texte eignen sich zum bewußten Abschied von einem lieben Menschen, der zu Hause oder in einem Krankenhaus gestorben ist.
Sie können mit einem Priester oder, wenn nicht anders möglich, auch von Angehörigen oder Freunden gesprochen werden. Sinnvoll und hilfreich wäre es, wenn man - nach alter Sitte - zum Abschied auch Freunde und Nachbarn einladen würde.
Der Tote sollte für diese Feier entsprechend vorbereitet werden (event. Mund und Augen schließen, Hände falten, Rosenkranz in Hände geben etc.). Der Raum kann mit einem Kreuz, Blumen und Kerzen würdig gestaltet werden.
Bitte denken sie
daran: Nehmen sie sich genügend Zeit, um in Ruhe vom Verstorbenen Abschied zu nehmen. Diese Zeit ist für sie sehr hilfreich, um das Geschehene be-greifen zu können.
Auch und vor allem Kinder sollten die Möglichkeit bekommen, sich
vom lieben Verstorbenen zu verabschieden. So können sie das Geschehene leichter be-greifen und richtig damit umgehen.
Eröffnung:
V.: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
A.: Amen.
V.: Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
A.: Der Himmel und Erde erschaffen hat.
V.: In dieser Stunde, da wir Trauer haben um einen Menschen, blicken wir auf Gott.
Wir stehen ohnmächtig vor der Macht des Todes.
Wir wollen Gott, den Herrn über Lebende und Tote, bitten,
daß er unsere(n) Verstorbene(n) N.N. aufnehme in den ewigen Frieden.
Wir wollen ihn bitten, daß er den Angehörigen Trost spende.
Wir hoffen, daß der Herr seine Verheißungen wahrmachen wird
und unsere(n) Verstorbene(n) aufnimmt in die Gemeinschaft des Himmels.
iIm Glauben an die Auferstehung, in der Hoffnung auf ein Wiedersehen
und in der Liebe, die wir im
Herzen bewahren, wird die Endgültigkeit des Abschieds aufgehoben. . Wo der Tod uns trennt, baut die Liebe eine Brücke: die Brücke des Gebets.
Lied: (kann gesungen oder gesprochen werden)
1. Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben und mit euch gehen in ein neues Jahr.
Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
2. Noch will das Alte unsre Herzen quälen, noch drückt uns böser Tage schwere Last,
ach Herr gib unsren aufgescheuchten Seelen das Heil, für das du uns bereitet hast.
Refrain: Von guten Mächten wunderbar geborgen.......
Text: Dietrich Bonhöfer
Meditation:
Hinweis für den Vorbeter:
Den Text bitte ruhig und betont vorlesen,angegebene Stillephasen zum besseren Verständnis unbedingt einhalten!
Lange stand ich vor der schmalen Holzbrücke, die sich in ihrem sanften Bogen im Wasser spiegelte.
Es war eine Brücke zum Hin- und Hergehen, hinüber und herüber.
(Stille)
Einfach so, des Gehens wegen - und der Spiegelungen
Die Trauer ist auch ein Gang hinüber und herüber.
Hinüber - dorthin wohin der Andere ging. Und zurück - dorthin, wo man mit ihm (ihr) war
all die Jahre des gemeinsamen Lebens.
(Stille)
Und dieses Hin- und Hergehen ist wichtig. Denn da ist etwas abgerissen.
Die Erinnerung fügt es zusammen, immer wieder.
Da ist etwas verlorengegangen. Die Erinnerung sucht es auf und findet es.
(Stille)
Da ist etwas von einem selbst weggegangen. Man braucht es. Man geht ihm nach.
Man muß es wiedergewinnen, wenn man leben will.
Man muß das Land der Vergangenheit erwandern, hin und her - bis der Gang über die Brücke
auf einen neuen Weg führt.
(Stille)
Nicht das ist das Ziel, daß die Toten
zurückkommen oder wir sie festhalten, sondern daß wir ihnen nachgehen;
daß wir unseren Weg auf dieser Erde so gehen, daß er uns näher zu ihnen hinführt.
Ich glaube auch, daß die Toten es wohl empfinden, mit welchen Gedanken wir zu ihnen hindenken.
Also schicke deine besten Empfindungen hinüber,
deine Liebe und Dankbarkeit und deine Bereitschaft loszulassen.
Schick dein Gebet hinüber, für ihn (sie) und für alle, die drüben sind.
Gib ihm (ihr) seinen (ihren) Weg frei
und bereite dich darauf vor, ihn (sie) zu finden, wenn du selbst hinüberkommst.
Jörg Zink
(Stille!)
Lied: Von guten Mächten...
3. Und reichst du uns den Kelch, den bittren, des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern,aus deiner guten und geliebten Hand.
Refrain: Von guten Mächten wunderbar.....
5.Laß warm und hell die Kerze heute flammen, die du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.
Refrain: Von guten Mächten wunderbar...
Drüben
Geh nur beruhigt, dort wartet schon der Engel auf dich..
Geh nur beruhigt, die Wege drüben sind leicht zu gehen, weich ist das Gras unter den Füßen,
und klar ist die Luft wie nirgendwo sonst.
Geh nur beruhigt, dort wartet schon der Engel am Tor.
Geh nur beruhigt, drüben ist Liebe und Vergebung der Sünden.
Wunden heilen und Narben verblassen. Wirf alle Lasten ab, mach dich leicht.
Geh nur beruhigt, dieTür steht weit offen, du wirst schon erwartet.
Geh nur beruhigt, sag “Vater” und “Heimkehr”. Laß los, was du hältst.
Mach dich wehrlos und offen für dasWunder von Auferstehung und Verwandlung.
Streck deine Hände aus.
Sieh! Dort kommt ER dir entgegen.
(Ute Latendorf)
Rosenkranzgebet
V: Laßt uns im Glauben bekennen, daß wir die Auferweckung
zu einem neuen Leben von Gott erhoffen:
A: Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus, seinen eingeboreren Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben,
am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel:
er sitzt zu Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters:
von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.
V: Ehre sei dem Vater und Sohn und dem Heiligen Geist,
A: wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit, Amen.
V: Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme,
dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
A: Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen.
V: Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes,
Jesus, der in uns den Glauben vermehre.
A: Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.
V: Gegrüßet seist du, Maria,.....Jesus, der in uns die Hoffnung stärke...
A: Heilige Maria, Mutter Gottes....
V: Gegrüßet seist du, Maria,.....Jesus, der in uns die Liebe entzünde.
A: Heilige Maria, Mutter Gottes....
V. Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens,
als es noch dunkel war zum Grab und sah, daß der Stein vom Grab weggewälzt war.
Gegrüßet seist du, Maria,....Jesus, der von den Toten auferstanden ist.
A: Heilige Maria, Mutter Gottes..
V: Da erbebte die Erde gewaltig. Ein Engel des Herrn stieg hernieder
und wälzte den Stein vom Grabe.
Gegrüßet seist du, Maria.....Jesus, der von den Toten auferstanden ist.
A: Heilige Maria, Mutter Gottes,
V: Die Grabeswächter zitterten vor Furcht und waren wie tot.
Gegrüßet seist du Maria......Jesus, der von den Toten auferstanden ist.
A: Heilige Maria, Mutter Gottes...
V: Der Engel sprach zu den Frauen: “Ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten.
Seht hier den Ort, wo er gelegen.
Gegrüßet seist du, Maria,....Jesus, der von den Toten auferstanden ist.
A: Heilige Maria, Mutter Gottes...
V: Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist auferstanden.
Gegrüßet seist du, Maria,.... Jesus, der von den Toten auferstanden ist.
A: Heilige Maria, Mutter Gottes...
V: Voller Freude eilten sie vom Grab mit der frohen Botschaft zu den Jüngern.
Gegrüßet seist du, Maria,.....Jesus, der von den Toten auferstanden ist.
A: Heilige Maria, Mutter Gottes,...
V: Am Abend erschien Christus seinen Jüngern und sprach: “Friede sei mit euch!”
Gegrüßet seist du, Maria,.... Jesus, der von den Toten auferstanden ist.
A: Heilige Maria, Mutter Gottes,...
V: Er zeigte ihnen seine Hände, seine Füße und seine Seite,
und die Jünger freuten sich, ihren Herrn zu sehen.
Gegrüßet seist du, Maria,.... Jesus, der von den Toten auferstanden ist.
A: Heilige Maria, Mutter Gottes,
V: Thomas sprach zu ihm: “Mein Herr und mein Gott!”
Gegrüßet seist du, Maria,.... Jesus, der von den Toten auferstanden ist.
A: Heilige Maria, Mutter Gottes,...
V: Jesus aber sagte: “ Weil du mich siehst, Thomas, glaubst du.
Selig die nicht sehen und doch glauben.”
Gegrüßet seist du, Maria, ... Jesus, der von den Toten auferstanden ist.
A: Heilige Maria, Mutter Gottes,
V: Ehre sei dem Vater und dem Sohn, und dem Heiligen Geist,
A: wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen
.
Psalm 103
V: Der Herr ist barmherzig und gnädig, langmütig und reich an Güte.
A: Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch ist seine Huld über denen, die ihn fürchten.
V: So weit der Aufgang entfernt ist vom Untergang, so weit entfernt er die Schuld von uns.
A: Wie ein Vqter sich seiner Kinder erbarmt, so erbarmt sich der Herr über alle, diie ihn fürchten.
V: Denn er weiß, was wir für Gebilde sind; er denkt daran: wir sind nur Staub.
A: Des Menschen Tage sind wie Gras, er blüht wie die Blume des Feldes.
V: Fährt der Wind darüber, ist sie dahin, der Ort, wo sie stand, weiß von ihr nichts mehr.
A: Doch die Huld des Herrn währt immer und ewig für alle, die ihn fürchten und ehren.
V: Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
A: wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.
Gebet
Wir beten gemeinsam:
Wir danken dir, Herr Gott, für diesen Menschen, der so nahe und kostbar war
und der uns so plötzlich entrissen ist aus unserer Welt.
Wir danken dir für alle Freundschaft, die von ihm ausgegangen, für allen Frieden, den er gebracht hat;
wir danken dir, daß er durch sein Leiden Gehorsam gelernt hat
und daß er bei aller Unvollkommenheit ein liebenswerter Mensch geworden ist.
Wir bitten dich, Herr, daß wir alle, die mit ihm verbunden sind,
jetzt auch, gerade wegen seines Todes, tiefer miteinander verbunden seien.
Und auf Erden mögen wir gemeinsam in Frieden und Freundschaft deine Verheißung erkennen:
Auch im Tod bist du treu.
V: Herr, gib ihm (ihr) die ewige Ruhe.
A: Und das ewige Licht leuchte ihm (ihr).
V: Herr, laß ihn (sie) ruhen in Frieden.
A: Amen.
V: Es segne uns der Vater, der uns erschaffen hat.
Es behüte uns der Sohn, der für uns am Kreuz gelitten hat.
Es erleuchte uns der Heilige Geist, der in uns lebt und wirkt.
A: Amen.
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Verabschiedung aus dem Trauerhaus
Ich habe dich in meine Hand geschrieben
ERÖFFNUNG
V: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
V: Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
A: Der Himmel und Erde erschaffen hat.
EINFÜHRUNG
Das Leben unserer Schwester N. / unseres Bruder N. ist uns aus den
Händen genommen. Wir haben Angst, dass dieses Leben uns wie Sand zwischen den Fingern verläuft. Betend halten wir mit N.N. unsere Hände dir entgegen und beten:
Ich steh vor dir mit leeren Händen, Herr. Nicht durchschaubar sind uns deine Pläne. Seit Menschen leben rufen sie nach dir. Unser aller Los ist der Tod. Seit Menschen leben fragen sie nach Gott: Bist
du der Gott, der Zukunft mir verheißt? Ich möchte glauben, komm du mir doch entgegen. Von Zweifeln ist mein Leben oft umfangen, mein Unvermögen hält mich oft gefangen!
Hast du in deine Hand, in dein Erbarmen fest mich
eingeschrieben? – Nimmst du uns auf in dein gelobtes Land? Wie werd ich dich mit neuen Augen sehen?
Sprich jetzt das Wort, das tröstet und befreit und das mich führt in deinen großen Frieden. Schließ auf das Land, das keine Grenzen
kennt, und laß mich unter den Lebendigen leben. Sei du mein Leben, so wahr du lebst. Du bist mein Atem für das neue Leben.
PSALM 31,6
V: In deine Hände leg ich voll Vertrauen meinen Geist.
A: In deine Hände leg ich voll Vertrauen meinen Geist
V: Du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.
A: In deine Hände leg ich voll Vertrauen meinen Geist.
V: Singt das Lob des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
A: In deine Hände leg ich voll Vertrauen meinen Geist.
V: Nimm mein Leben, o Herr, in deine Hände, laß mich ruhen bei dir.
A: Nimm mein Leben, o Herr, in deine Hände, laß mich ruhen bei dir.
V: Du bist mein Gott, du meine Zuflucht.
A: Nimm mein Leben, o Herr, in deine Hände, laß mich ruhen bei dir.
V: Singt das Lob des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
A: Nimm mein Leben, o Herr, in deine Hände, laß mich ruhen bei dir.
LIED: „So nimm denn meine Hände...“ (siehe Anhang)
WORT GOTTES nach Jes 49,14ff.
V: LESUNG aus dem Buch des Propheten Jesaia:
„Menschen sagten: Gott hat mich verlassen, der Herr hat mich vergessen.
Aber: Vergisst denn eine Frau ihr Kind, vergisst eine Mutter die Frucht ihres Schoßes? –
Gott spricht: Selbst wenn sie es könnte, ich würde es nie übers Herz bringen, dich zu vergessen!
Schau, in meine Hände habe ich dich eingezeichnet.
Erhebe deine Augen: Es kommen Menschen zu dir und du sollst sie an dich legen, wie du
Schmuck anlegst.
Denn deine Trümmer und Ruinen sind wie ein verheertes Land. Bedenke, deine Verderber sind fern!
Wer mir Platz gibt in seinem Leben wird nicht beschämt werden!“
V: Wort des lebendigen Gottes.
A: Dank sei Gott.
BESINNUNG
Wir schauen auf uns selbst und auf das Leben, das heute in dieser Welt sein Ende
gefunden hat. Betend erheben wir unsere Hände zu dir unserem Gott. Offen sei unser Herz für deinen Trost:
V: Ich habe dich in meine Hand geschrieben.
A: Ich habe dich in meine Hand geschrieben.
Gott, ich suche eine Hand, die mich hält und ermutigt, die mich beruhigt und beschützt.
V: Ich habe dich in meine Hand geschrieben.
A: Ich habe dich in meine Hand geschrieben.
Ich taste nach einer Hand, die mich begleitet und führt, die mich heilt und mich rettet.
Ich brauche eine Hand, die stark ist und mich trägt, die mich ergreift, nicht mehr loslässt.
V: Ich habe dich in meine Hand geschrieben.
A: Ich habe dich in meine Hand geschrieben.
Ich möchte eine Hand, die es gut mit mir meint, die sich verstehend und zärtlich um mich legt.
V: Ich habe dich in meine Hand geschrieben.
A: Ich habe dich in meine Hand geschrieben.
Ich sehne mich nach einer Hand, der ich mich restlos anvertrauen kann, die treu ist und die mich liebt.
V: Ich habe dich in meine Hand geschrieben.
A: Ich habe dich in meine Hand geschrieben.
Ich suche eine große Hand, in die ich meine kleinen Hände und auch mein Herz hineinlegen kann, eine Hand, in der ich ganz geborgen bin.
V: Ich habe dich in meine Hand geschrieben.
A: Ich habe dich in meine Hand geschrieben.
Gott, deine Hand lädt mich ein: Komm! Deine Hand lässt mich spüren: Fürchte dich nicht! Deine Hand schenkt die Gewissheit :Ich liebe dich.
In deiner Hand bin ich geborgen und aufgehoben für immer.
V: Ich habe dich in meine Hand geschrieben.
A: Ich habe dich in meine Hand geschrieben.
Mein Leben liegt in deiner Hand, in deiner gütigen, alles bergenden Hand. Und deiner liebenden Hand – kann mich niemand entreißen, auch nicht der Tod. Ich traue deinem Wort:
V: Ich habe dich in meine Hand geschrieben.
A: Ich habe dich in meine Hand geschrieben.
Gott, in deine Hand lege ich alles. Deine Hand lässt mich nie mehr los. Danke, du gute, sichere Hand. Danke.
LIED:
„Wer unterm Schutz...“ (GL 291)
Wer unterm Schutz des Höchsten steht, im Schatten des Allmächtgen geht,
wer auf die Hand des Vaters schaut, sich seiner Obhut anvertraut,
der spricht zum Herrn voll Zuversicht: „Du meine
Hoffnung und mein Licht, mein Hort, mein lieber Herr und Gott, dem ich will trauen in der Not!“
Er weiß, dass Gottes Hand ihn hält, wo immer ihn Gefahr umstellt;
Keine Unheil, das im Finstern schleicht, keine nächtlich Grauen ihn erreicht. Denn seinen Engeln Gott befahl, zu hüten seine Wege all,
dass nicht sein Fuß an einen Stein anstoße und verletzt mög sein.
Denn dies hat Gott uns zugesagt: Wer an mich glaubt, sei unverzagt, weil jeder meinen Schutz erfährt; und wer mich anruft, wird erhört. Ich will mich zeigen als sein Gott, ich bin ihm nah in jeder Not; des Lebens Fülle ist sein Teil und schauen wird er einst mein Heil.
TROSTGEBET
(vgl. Viktor Hugo)
V: Gott, du bist meine Burg, bei dir bin ich geborgen.
A: Gott, du bist meine Burg, bei dir bin ich geborgen.
Ihr, die ihr weint, kommt zu Gott, denn auch er weint!
A: Gott, du bist meine Burg, bei dir bin ich geborgen.
Ihr, die ihr leidet, kommt zu Gott, denn er heilt!
A: Gott, du bist meine Burg, bei dir bin ich geborgen.
Ihr, die ihr bangt, kommt zu Gott, denn er schenkt Mut!
A: Gott, du bist meine Burg, bei dir bin ich geborgen.
Ihr, die ihr sucht, kommt zu Gott, denn er wartet!
A: Gott, du bist meine Burg, bei dir bin ich geborgen.
Ihr, die ihr vorübergeht, kommt zu Gott, denn er bleibt!
A: Gott, du bist meine Burg, bei dir bin ich geborgen.
Anempfehlung
Mach dich auf den Weg...
V: Mach dich auf den Weg, Bruder / Schwester in Christus
Im Namen Gottes des allmächtigen Vaters, der dich erschaffen hat,
im Namen Jesu Christi, des Sohnes, des lebendigen Gottes, der für dich gelitten hat,
im Namen des Heiligen Geistes, der über dich ausgegossen worden ist.
Heute noch
sei dir im Frieden deine Stätte bereitet, deine Wohnung bei Gott im Paradies, mit der seligen Jungfrau und Gottesmutter Maria, mit dem heiligen Josef und mit allen Engeln und Heiligen Gottes. Amen.
A: Kommt herzu, ihr Heiligen Gottes
Eilt ihr /ihm entgegen ihr Engel des Herrn.
Nehmt auf ihre / seine Seele und führt sie hin vor das Antlitz des Allerhöchsten.
V: Christus nehme dich auf, der dich berufen hat, und in das Himmelreich sollen Engel dich geleiten.
A: Nehmt auf ihre / seine Seele und führt sie hin vor das Antlitz des Allerhöchsten.
V: Herr, gib ihr / ihm die ewige Ruhe und das ewige Licht leuchte ihr/ ihm.
A: Nehmt auf ihre / seine Seele und führt sie hin vor das Antlitz des Allerhöchsten.
V: Herr, unser Gott, wir empfehlen das Leben unserer Schwester /
unseres Bruders N. N. in deine Hände. In den Augen der Welt ist er/sie tot. Lass sie / ihn leben bei dir. Und was sie / er aus menschlicher Schwäche gefehlt hat, das tilge du in deinem reichen Erbarmen. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.
LIED: „Zum Paradies...“
(GL 84)
Zum Paradies mögen Engel dich geleiten, die Heiligen Märtyrer dich begrüßen und dich führen in
die heilige Stadt Jerusalem, die Chöre der Engel mögen dich empfangen und durch Christus, der für uns gestorben, soll ewiges Leben dich erfreuen.
ROSENKRANZ
Einleitung
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Glaubensbekenntnis
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde, und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den
Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung
der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie im Anfang , so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.
Vater unser...
Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus,...
...der den Glauben in uns vermehre.
...der die Hoffnung in uns stärke.
...der die Liebe in uns entzünde.
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder
jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.
Ehre sei dem Vater...
besonders geeignete Geheimnisse des Rosenkranzes: (bitte auswählen!)
...der für uns Blut geschwitzt hat.
...der für uns das schwere Kreuz getragen hat.
...der für uns gekreuzigt worden ist.
...der von den Toten auferstanden ist.
...der in den Himmel aufgefahren ist.
...der vom Himmel aus als König herrscht.
...der wiederkommen wird zum Gericht.
...der alles neu machen und vollenden wird.
...der unser ewiger Lohn sein wird.
LIED: „Gib mir deine Hand...“ (siehe Anhang)
Segensgebet
(der/dem Toten zugewandt)
V: Du bist getauft, du gehörst dem dreieinigen Gott. Nichts kann dich seiner Hand entreißen.
Wir empfehlen dich in seine treuen und barmherzigen Hände:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. A: Amen.
V: O Herr, gib ihr/ihm die ewige Ruhe
A: und das ewige Licht leuchte ihr/ihm.
V: Herr, lass sie/ihn ruhen in Frieden.
A: Amen.
Anhang:


trauer-fundgrube